-› ISBN 978-3-89913-531-2 To put a book into the basket simply fill in the number of copies you wish to order and click the button labeled 'Order'.
Inhaltsverzeichnis / Table of Contents Volltextsuche / Full-text search
Judentum - Christentum - Islam. Bamberger interreligiöse StudienBand 3 Heimbach-Steins, Marianne - Wielandt, Rotraud - Zintl, Reinhard (Hrsg.) Religiöse Identität(en) und gemeinsame ReligionsfreiheitEine Herausforderung pluraler Gesellschaften2006. 168 S. - 170 x 240 mm. Kartoniert
Mit dem vorliegenden Band wird die bisherige Buchreihe "Christentum und Islam" unter dem neuen Titel "Judentum - Christentum - Islam. Bamberger Interreligiöse Studien" fortgeführt. Der Band umfasst Beiträge zweier Symposien an der Universität Bamberg zum Verhältnis von religiöser Identität und politischer Ordnung: "Der Mensch als Staatsbürger" (2004) und "Religiöse Identität(en) und gemeinsame Religionsfreiheit - eine aktuelle Herausforderung pluraler Gesellschaften" (2005). Die Herausforderung moderner Gesellschaften und Staatswesen durch die Präsenz und den Gestaltungswillen von Religion(en) bildet den roten Faden, der sich durch alle Beiträge hindurchzieht.Für den Zusammenhang zwischen der Pluralität religiöser Identitäten und der gemeinsamen Religionsfreiheit sind drei Akteursebenen relevant: der Staat und seine Organe, die gesellschaftlichen Akteure - im gegebenen Kontext speziell die Kirchen und Religionsgemeinschaften als kollektive (zivil-)gesellschaftliche Akteure - und schließlich die einzelnen Mitglieder des Gemeinwesens als "Bürger" und "Bekenner". Dass sie komplexe Identitäten entwickeln und entfalten müssen, gilt auch für die sich selbst als säkular verstehenden Zeitgenossen; denn auch sie müssen mit der Provokation der "Anderen" leben. Institutionelle Fragen um Staat und Gesellschaft werden in den Beiträgen von Wolfgang Thierse, Stefan Huster, Heiner Bielefeldt, Duran Terzi und Reza Hajatpour im ersten Teil bearbeitet. Die Ebene der Subjekte wird in den Beiträgen von Christa Schnabl,Karl-Wilhelm Merks, Cevat Kara und Regina Ammicht Quinn im zweiten Teil reflektiert. Rezension [Theologische Literaturzeitung 10/2007] Das interdisziplinäre Vorgehen von Außen- und Innenansichten gibt dem Buch und dem neuen Bamberger Zentrum für Interreligiöse Studien die methodischen Möglichkeiten, einen Beitrag zur Lösung der anstehenden Fragen des Zeitalters der Religionen zu leisten. Mit meinen Studierenden werde ich dieses Buch lesen, weil es auf dem neuesten Stand der Begrifflichkeit die Frage der friedlichen Pluralität in gut verständlicher Weise angeht und den religionsrechtlichen Spielregeln des Zusammenlebens den angemessenen Platz einräumt. Rezension (Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie 3/2007) Der Band beleuchtet das Thema der religiösen Identität(en) auf der Basis der Religionsfreiheit aus vielfältigen Perspektiven, dabei hebt er sich durch die fast durchgängige Fundiertheit und Fachkompetenz der Beiträge von anderen Veröffentlichungen ab. [...] Dass zudem der Perspektive des Individuums in der Spannung zwischen Bürger und Bekenner besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist ein weiteres Verdienst dieser Arbeit. [...] Alle an grundlegenden Fragen des interreligiösen Dialogs Interessierten finden in diesem Band zentrale Fragestellungen dieses Themenfeldes in gebündelter Form.