Basket Order Form About Ergon Contacts Conditions Imprint Sitemap Email Home
>> Publications
New Publications
Philosophy/Political Science
Jurisprudence
Theology/Studies on Religion
Pedagogics/Sociology
Psychology
Oriental Studies
Literary Studies
Art/Antiquity
Information-/Library Sciences
Varia



-› ISBN 978-3-933563-02-6

To put a book into the basket simply fill in the number of copies you wish to order and click the button labeled 'Order'.

Spektrum Politikwissenschaft

Band 5
Uhl, Manfred
Verfassungen in den politischen Systemtransformationen Osteuropas
Die postsozialistischen Verfassungs-ordnungen in der Russischen Föderation, Belarus und Lettland
1999. 411 S. - 155 x 225 mm. Kartoniert

Mit dem Zerfall der Sowjetunion verschwand 1991 nicht nur das Völkerrechtssubjekt der UdSSR, sondern auch ihr politisches System mitsamt ihrer Verfassungsordnung auf Unionsebene. Neben dem Rechtsnachfolger Russische Föderation entstanden einerseits gänzlich neue Nationalstaaten, andererseits stellten andere Nachfolgestaaten frühere Souveränitäten wieder her. Schließlich ließ der Wunsch nach einer "modernen" demokratischen Verfassung von 1991 bis 1997 in ganz Osteuropa eine bislang nie dagewesene Welle von Verfassungsnovellen und -neufassungen entstehen.
Drei dieser Nachfolgestaaten stehen mit ihren Verfassungsordnungen im Focus der Studie: die Russische Föderation, Belarus und Lettland. Rußland, zweifellos wichtigster Nachfolgestaat der UdSSR, befindet sich seit 1991 in einer schwierigen und instabilen Phase der Transformation zu Demokratie und Marktwirtschaft. Die mit den postsowjetischen "founding elections" gekoppelte Annahme einer neuen Verfassung per Referendum im Dezember 1993 stellt dabei einen Meilenstein in der politischen Entwicklung Rußlands dar. Belarus gehört zu den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, die nach 1991 in ein nationales Vakuum fielen. Nach einer - aus westlicher Sicht sehr erfreulich verlaufenden - ersten Phase der Transformation zu demokratischen Strukturen waren die Erfolge zunächst ins Stocken geraten und sind inzwischen mit der in einem international nicht anerkannten Referendum im November 1996 angenommenen Verfassung sogar in eine offenbar antidemokratische und autoritäre Richtung abgedriftet. Lettland ist die einzige ehemalige Sowjetrepublik, die nach ihrer Unabhängigkeitserklärung zunächst keine neue Verfassungsgebung unternahm, sondern seine vorsowjetische, demokratische Verfassung aus dem Jahre 1922 wieder einführte.
Die Studie verfolgt einen systematischen Vergleich von Verfassungen und deren Prinzipien. Grundbestandteile (Essentials) der Verfassungsprinzipien werden herausgearbeitet, wobei das Demokratie- und das Rechtsstaatsprinzip schwerpunktmäßig behandelt werden. Historisch-kulturelle Determinanten der Systemtransformation, die jeweilige Verfassungsgeschichte sowie konkrete demokratisch-rechtsstaatliche Traditionslinien bilden dafür den Hintergrund. Umsetzungsbefunde der neuen normativen Verfassungsordnungen in den aktuellen Regierungssystemen oder im Verlauf der jüngsten Wahlen werden ebenfalls auszugsweise untersucht.
Der Autor versucht, mit der Analyse dreier Verfassungen einen Beitrag zu bislang eher seltenen Vergleichsstudien in der Erforschung politischer Systemtransformationen Osteuropas zu liefern.
Reviews
... Der große Reiz dieses Werkes liegt in der Parallelität der Studien zu Rußland, Weißrußland und LEttland. Dies fördert die Vergleichbarkeit und erlaubt dem Leser, sich über die Ländergrenzen hinwegmit den dargestellten Sachverhalten bekannt zu machen.
Herbert Küpper, Osteuropa - Recht, 6/1999

Unit Price:
inkl. MwSt. / zzgl. Versandkosten
VAT encluded / plus delivery charges
 
Quantity:
   
       
     



Ergon Newsletter
Series and Editors
Academic publishing  
Links
Downloads  
 
>> News

Union Catalog
New Publications 2011
Oriental Studies
Social Sciences