Lehrpläne und Schulentwicklung in Bayern

13.05.2026

Wie entwickelt sich die Schule?

Im Hintergrund ist ein Klassenraum mit grüner Tafel zu sehen. Im Vordergrund sind zwei Ergon Bücher über Lehrpläne und Schulentwicklung platziert.

Lehrplan der Hauptschule in Bayern – Kontinuitäten und Diskontinuitäten in historischer Perspektive

Der Autor des Werkes Lehrpläne im Kontext von politischem und pädagogischem Wollen, Dr. Thomas Heiland, kommt mit der Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes e. V. (BLLV), Simone Fleischmann, ins Gespräch. Im dazu im April 2026 veröffentlichten BLLV-Beitrag Was gute Lehrpläne heute leisten müssen dreht es sich um die im Werk ausgeführte Thematik der Bildung- und Lehrplangestaltung in Bayern.

Im Band wird den Leser:innen in einem Längsschnitt die Lehrplanentwicklung der Volksschuloberstufe und der Hauptschule in Bayern von 1945 bis 2000 dargelegt. Dabei werden Kontinuitäten und Diskontinuitäten mit Hilfe eines Lehrplankategoriensystems aufgezeigt. An der Schnittstelle von Pädagogik und Geschichte möchte der Autor mit seiner historisch-systematischen Analyse Lehramtsstudierende wie amtierende Lehrkräfte, aber auch alle an Schule und Schulentwicklung Interessierten zu einer kritischen, reflektierten sowie kontextualisierenden Lehrplanlektüre ermuntern.

Hier geht’s zum BLLV-Beitrag und hier zum Werk im Nomos-Shop.

Neuerscheinung zu Schulentwicklung in Bayern

Das Beispiel des Graf-Münster-Gymnasiums Bayreuth nach 1833

Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Wilhelm Schallers Band Schulentwicklung und Bildungsgeschichte in Bayern zeichnet die Entwicklung von Schule und Bildung am Beispiel des Graf-Münster-Gymnasiums Bayreuth nach und beleuchtet, wie gesellschaftliche, wissenschaftliche und politische Veränderungen das Profil der Institution seit 1833 prägten. Im Wechselspiel zwischen humanistischem Anspruch und praktischem Fortschritt werden Kontinuitäten und Brüche sichtbar, die bis in die Gegenwart wirken. Die Publikation richtet sich an Fachleute wie auch an historisch interessierte Laien und eröffnet einen neuen Blick auf die Bildungsgeschichte Bayerns als Spiegel gesellschaftlicher Wandlungsprozesse.