Fachbereich Byzantinistik

Fachbereich

Die Byzantinistik als akademisches Fach geht auf Karl Krumbacher (1856–1909) zurück, der auch den ersten zugehörigen Lehrstuhl an der Universität München innehatte. Das interdisziplinär angelegte Forschungsfeld umfasst Geschichte, Kultur, Religion, Kunst, Literatur, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik des Byzantinischen Reiches im Zeitraum von der Gründung Konstantinopels 330 n. Chr. bis zu dessen Eroberung durch die Osmanen 1453 n. Chr. Im Programm des Ergon Verlags konstituierte sich der Fachbereich mit Gründung der Schriftreihe Prolegomena Byzantina, die Grundlagenwerken aus dem gesamten Spektrum byzantinistischer Forschung einen attraktiven Publikationsort bietet.

Byzantinistik
Byzantinistik
Prolegomena Byzantina
Herausgegeben von Christian Gastgeber, Sergei Mariev, Isabel Grimm-Stadelmann

In den Schriften der Reihe Prolegomena Byzantina wird das Fach Byzantinistik als eine facettenreiche Disziplin vorgestellt, die Byzanz in all seinen historischen Aspekten und kulturellen Äußerungen analysiert, seine Strukturwandlungen verfolgt und seine Nachwirkungen auf spätere und benachbarte Kulturkreise erläutert. Der betrachtete Zeitraum erstreckt sich dabei auf die Jahre von ca. 330 bis 1453 nach Christus. Der Fokus der Reihe ist nicht ausschließlich auf die historisch-philologische Byzantinistik gerichtet, vielmehr werden auch kulturhistorische, gesellschaftliche, politische, philosophiegeschichtliche und medizinhistorische Zugangsweisen zum Phänomen Byzanz in den Blick genommen. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse zielen auf eine Neubewertung des byzantinischen Erbes ab und sollen auch einen differenzierten Blick auf das kulturelle Geschehen der Gegenwart ermöglichen. Die Schriften der Reihe richten sich gleichermaßen an Studierende und Doktoranden, FachwissenschaftlerInnen und interessierte ByzanzfreundInnen.

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