Fachbereich Musikwissenschaft

Fachbereich

Der Programmbereich Musikwissenschaft im Ergon Verlag ist vorwiegend dem Themengebiet der Musikästhetik gewidmet. Publiziert werden innovative Forschungsarbeiten, die Musik und ihre Wahrnehmung als kulturgeschichtliche Phänomene vorstellen und sich mit ihren verschiedenen Erscheinungsformen im Kontext gesellschaftlicher und historischer Prozesse auseinandersetzen. Sequi: Historische Aufführungspraxis.

Musik
Musik

Schriftenreihen

Musica Aesthetica

In den Schriften der Reihe Musica Aesthetica werden musikalische und musikgeschichtliche Phänomene aus inter- bzw. transdisziplinären Perspektiven betrachtet. Der Focus ist dabei nicht ausschließlich auf ein Instrument, eine Komposition, eine Gattung oder eine Art der Aufführungspraxis gerichtet, vielmehr werden auch die übergeordneten kulturhistorischen, gesellschaftlichen, politischen und kultischen Kontexte in den Blick genommen. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse zielen auf eine Um- bzw. Neubewertung des jeweiligen untersuchten Gegenstands ab und sollen nicht nur theoretischen Wert im musikwissenschaftlichen Sinne besitzen, sondern auch Bedeutung für eine differenzierte Herangehensweise bei der künstlerischen Interpretation gewinnen können. Im Vordergrund steht daher immer das Zusammenwirken von Theorie und Praxis der Musik im Hinblick auf eine dem jeweiligen Kunstwerk bzw. der jeweiligen Kunstform immanente Ästhetik und deren Prozesshaftigkeit im Wechsel zeitgeschichtlicher Gegebenheiten. Die aus objektiven Tatsachen und deren Analyse gewonnenen Ergebnisse beanspruchen gleichermaßen Relevanz für das wissenschaftliche und für das musikalische Geschehen der Gegenwart. Die Schriften der Reihe Musica Aesthetica richten sich an Wissenschaftler, Interpreten und interessierte Musikfreunde.

zur Reihe

Musikforschung der Hochschule der Künste Bern

Herausgegeben von Martin Skamletz, Thomas Gartmann und Daniel Allenbach

Diese Schriftenreihe dokumentiert die Aktivitäten im Bereich der Musikforschung am Institut Interpretation der Hochschule der Künste Bern und spiegelt ihre große thematische Vielfalt wider. Die Untersuchungsgegenstände reichen von Streichinstrumenten des Mittelalters bis zum zeitgenössischen Musiktheater, mit einem Schwerpunkt auf Interpretationsfragen in Musik und Theater des 19. Jahrhunderts. Die Beschäftigung mit historischen Blasinstrumenten bildet ebenso einen wiederkehrenden Fokus wie musiktheoretische Fragestellungen. Meist ausgehend von an der Hochschule angesiedelten Drittmittelprojekten und den aus diesen resultierenden Symposien erscheinen in der Reihe thematisch kuratierte Sammelbände, die die Erkenntnisse der an den Projekten beteiligten Forschenden im Dialog mit Beiträgen von internationalen Expertinnen und Experten präsentieren.

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